NEUE VERWALTUNGSZENTRALE FÜR SACHSENFORST GRAUPA – ZRS IN KOOPERATION MIT PARTNER&PARTNER

Zusammen mit Partner & Partner Architekten freuen wir uns über die Beauftragung zur Planung der neuen Verwaltungszentrale Sachsenforst Graupa.

Konzeptionelles Leitbild für den Entwurf der Sachsenforst Zentrale ist der umliegende sächsische Wald. So ermöglichen Waldlichtungen auf dem Gelände eine definierte Freiraumnutzung. Vor dem Eingang des neuen Verwaltungsbaues spannt sich eine große Lichtung als zentraler Begegnungsort auf und bildet einen Bezug zu dem bestehenden Büro- und Laborgebäude aus.

Das neue Gebäude orientiert sich in seiner Maßstäblichkeit an der Bestandsbebauung. Der kompakte, zweigeschossige Baukörper ist um einen Innenhof orientiert, der privaten Rückzug der Mitarbeiter*innen bietet. Die Dachform nimmt spielerisch Bezug auf die vorhandenen Schrägdächer und löst die langen Baukörper in ein kontextbezogenes Volumen auf. Die aufgelockerte vertikale Holzfassade, mit Ihrer Tiefenwirkung, nimmt Bezug auf das Thema Wald und ermöglicht eine flexible, am Bedarf ausgerichtete Öffnung der Fassade.

Das kompakte Gebäude ist so organisiert, dass die Erschließung minimiert wird Büros und Labore flexibel genutzt werden können. Von Einzelbüros bis Großraumbüros können in dem geplanten Raster unterschiedliche Wünsche realisiert werden. Die optimierte thermische Hülle hält die Wärmeverluste gering.

Das gesamte Gebäude ist als innovativer und zeitgemäßer Holzbau geplant. Die Holzstützen in den Außenwänden tragen eine Holzbetonverbunddecke, die von Außenseite zu Außenseite über ein innenliegendes Stützenraster spannt. Das Dach wird von Trägern von Außenwand zu Außenwand im Stützenraster getragen. So ergeben sich stützenfreie und flexibel nutzbare Räume. Die Außenwände werden in Holzrahmenbauweise zwischen den Stützen errichtet. Das Dach ist aus klimatischen Gründen als Gründach geplant und kann optional mit Photovoltaik ergänzt werden. Das gesamte Gebäude wurde so konzipiert, dass es mit lokalen Materialien errichtet werden kann und durch die pragmatische und solide Konzeption die Wartung- und Instandhaltung minimiert wird. Der sächsische Forst wird auf diese Weise angemessen repräsentiert.

Voraussichtliche Fertigstellung 2024

Veröffentlicht am: 27. September 2019